15. JUNI 2019



Sehnsuchtort Garmisch-Partenkirchen

Als Kind bin ich jedes Jahr fünfzehn Sommer lang, manchmal sogar zwei bis drei Mal in den Ferien mit meinen Eltern nach Bayern gefahren. Im Sommer waren es sogar immer sechs Wochen, die wir dort am Stück verbrachten. Wenn andere Kinder mit ihren Eltern irgendwo nach Südeuropa, Italien oder Spanien fuhren, sich an irgendeinem Strand vergnügten und dort Sandburgen bauten, die pralle Sonne genossen und einfach nur das "Dolce fa niente" auslebten, dann wanderte ich mit meinen Eltern von einem Gipfel zum Anderen. Das war für mich ganz normal, kannte ich doch keine Strände und auch sonst nicht viel vom restlichen Europa. Weiter als bis über die österreichische Grenze nach Südtirol kamen wir nie. Südtirol war für mich als Kind irgendwie der Inbegriff von allem, was Italienisch war. Nun gut, es war ja schließlich auch schon Norditalien. Aber was wusste denn ich schon als Kind von Italien. Dort wo es Berge gab, da zogen wir hin, da verbrachten wir unsere gesamten Urlaube, unsere freie Zeit. Und ich verbrachte dort die schönste Kinddheit überhaupt. Bis heute kann ich nicht behaupten, mir hätte irgendetwas gefehlt, ich hätte irgendwo anders hinreisen müssen. Strand und Meer, das brauchte ich wirklich nicht, noch nicht einmal heute sehne ich mich danach, obwohl ich ein Nordlicht bin.

 

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Wenn ich also an meine Zeit in Bayern zurück denke, dann kommen mir die Erinnerungen an viele erlebnisreiche Urlaube. An Österreich und an Südtirol kann ich mich noch vage entsinnen, aber wirklich eingeprägt haben sich mir die unbeschwerten Urlaube in Bayern. Dort fühlte ich mich immer zu Hause. Jeden Sommer fuhren wir mal an den einen, mal an den anderen Ort. Ich erinnere mich an Berchtesgaden, an Ruhpolding, aber ganz besonders lebendig in Erinnerung geblieben sind mir die unvergesslichen Wochen im Zugspitzareal unweit von Garmisch-Partenkirchen. Von diesem Ort fühle ich mich noch heute magisch angezogen.

 

 

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Aber was ist bloß so faszinierend an dem Freistaat Bayern? In Bayern isst man Weißwürste, dort regierte einst der Märchenkönig Ludwig II und ließ unzählige fabelhafte Schlösser in die malerische Natur bauen. In Bayern sagt man: Mia san mia, was auf Hochdeutsch soviel heißt wie, wir sind eben wir - und so bleiben wir auch! Tja, und um genau zu sein, gibt es in Bayern auch noch eine fünfte Jahreszeit, alle anderen Bundesländer und der Rest der Welt haben nur vier. Ja, in Bayern beginnt die fünfte Jahreszeit mit dem Oktoberfest. Schon auf ein ganzes Jahr im Voraus ausgebucht, ist das Oktoberfest mittlerweile ein von der Welt besuchtes Großevent mit immer noch traditionellem Charakter. Abgesehen davon, hat Bayern aber noch so viel mehr zu bieten. Es gibt die wunderschönen traditionellen Trachten, Lederhosen und Dirndl (Letzteres ist gleichermaßen auch die Bezeichnung für Mädchen), saftige grüne Wiesen, weite Täler und unendlich Höhen, Berge und noch mehr Berge, Kühe mit Glocken um den Hals. Almen, Edelweiß und Enzian (aus Letzterem wird auch Schnaps gebraut), Bier und nicht zu vergessen eine noch intakte, heile Welt. In Bayern und ganz besonders in den Alpenregionen, da ist die Welt wirklich noch unberührt.

 

 

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Es fängt schon damit an, dass die Luft, die man einatmet, aus 100% Sauerstoff besteht. Und das merkt man sofort, gleich in dem Moment, wenn man seinen ersten Atemzug macht. Es ist fast wie ein Rausch. Die Luft setzt ungeahnte Energien frei. Ob man es will oder nicht, spätestens am zweiten Tag in abgasfreier Umgebung fühlt man sich wie gedopt und könnte Berge versetzten, die man dann aber einfach nur besteigt. Doch nicht nur die gute Luft, auch die Ruhe, die Stille, die Schönheit der Natur, insbesondere die massiven Bergwelten, versetzten einen in einen sehnsüchtigen verzauberungswürdigen Zustand. Fast schwebt man auf seinen Wanderschuhen dahin, berauscht von dem Überfluss an Glücksseligkeit, der einem mit jedem Blick in die Täler und Höhen quasi entgegengeschwemmt wird.

 

Bayern ist eine Emotion. Diese Region im Süden Deutschlands liebt man oder man liebt sie eben nicht. 

 

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Recommendations:


  • Unbedingt Partenkirchen besuchen. Der von den Römern besiedelte Stadtteil ist schon allein wegen seiner Lüftlmalerei Sehenswert
  • Wanderungen: Wankgebiet -> Wangbesteigung direkt von Partenkirchen (steilster, aber schnellster Aufstieg) oder vom Gschwandnerbaunern (malerischer)
  • Wanderung von Grainau über Höhenrain, Kramerplateauweg über Burgruine Werdenfels, Farchant -> Philosophenweg zurück nach Garmisch (ca. 20 km Wegstrecke)
  • Zugspitzbesteigung über Höllental (Kletterfähigkeit vorausgesetzt) oder von Österreich ausgehend über Ehrwalderalm
  • Einkehrmöglichkeiten: beste Sahne der Welt: Gschwandnerbauer (selbstgemachter Kuchen, sehr gutes Mittagessen)

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