24. MAI 2019



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The New you: das Tagebuch mit Veränderungspotential

The new you! Das etwas andere Tagebuch, für Menschen, die sich verändern wollen und aus sich selbst die beste Version herausholen möchten. Und das alles verspricht dieses hübsch gestaltete Büchlein, das auf den ersten Blick wie ein simples, stinknormales Tagebuch aussieht. Doch schon beim Öffnen der ersten Seite kommt einem folgender Spruch entgegen: Nichts ändert sich bis man sich selbst ändert und dann ändert sich alles! Spannend, denke ich.

 

Das fängt gut an. Mein Interesse ist definitiv geweckt. Und auch die Folgeseiten versprechen nicht zu viel. Nach einem aufschlussreichen Vorwort der Autorin steigt man direkt in den Kern des Buches ein. Es geht um vier Themenbereiche, die im eigenen Veränderungsprozess bearbeitet werden sollen: Klarheit (Erkenntnis & Vision), Loslassen (Denkmuster & Achtsamkeit), Motivation (Happy Moments & Dankbarkeit) und Fokus (Ziele & Visualisieren). Hat man die ersten 45 Seiten dieser Erkenntnisbibel aufmerksam gelesen, weiß man ganz genau, welche Strippen man im eigenen Leben ziehen muss, um positive Veränderungsprozesse einzuleiten. Nachdem der Theorieteil gelesen und verstanden ist, geht es dann auch gleich an das Eingemachte.

 

 

Zuerst wird eine Bestandsaufnahme anhand der vier oben genannten Parameter durchgeführt. Wo stehe ich im Moment, was möchte ich in meinem Leben ändern und wo will ich hin? Welche Hindernisse muss ich dabei überwinden, welche Vision habe ich von meinem Leben und wie sieht mein Transformationsplan aus? Nachdem man sich in dem Kapitel: Toolbox eingehend mit sich selbst auseinandergesetzt hat, kann man rein theoretisch gleich danach loslegen, dieses Veränderungstagebuch mit Leben und ganz besonders mit neuen Denkansätzen zu füllen.

 

 

Dabei unterstützt in erster Linie die Jahresplanübersicht, in der man, auf Monatsbasis heruntergebrochen, seine wichtigsten Ziele konkretisieren kann. Hat man diese erste, meines Erachtens, recht einfache Hürde genommen, wird es deutlich detailierter in der darauffolgenden Monatsübersicht, in der man maximal drei Ziele definieren kann. Was möchte ich jeweils in dem Monat erreichen und was werde ich selbst dafür tun? Hierbei muss man sich schon etwas mehr anstrengen und seine grauen Gehirnzellen aktivieren, um ein für sich schlüssiges und stimmiges Ergebnis zu bekommen. Sicherlich ist es nie wirklich einfach, sich mit solchen sehr persönlichen Fragen auseinanderzusetzten. Dennoch hilft es ungemein, sich ein wenig Zeit zu nehmen, in sich zu gehen und seine ureigensten Wünsche und Ziele bewusst zu definieren. Nach dieser doch eher arbeitsintensiven Übung wird man dann noch nach den Glaubenssätzen für den Monat befragt. In diesem Zusammenhang macht  man ebenfalls einen Rückblick auf den vorangegangenen Monat. Was waren die grössten Erfolge. Dabei sind maximal drei Erfolge zu benennen. Was hätte man besser machen können? Was lässt man los, weil es einem nicht gut tut und was waren die glücklichen Momente, die einem Kraft gegeben haben? Zum Schluss kann man noch weitere Erkenntnise, die man erlangt oder nicht erlangt hat, notieren, beziehungsweise kurz seine kreativen Ideen umreißen. Ein wenig Aufwand ist dieser kleine Seelenstriptease schon. Letztendlich nimmt er aber auch nicht mehr als eine knappe halbe Stunde in Anspruch. Und die hat man ganz bestimmt verfügbar, insbesondere dann, wenn man bestrebt ist, sein Leben von Grund auf verändern zu wollen.

 

Nach der Monatsanalyse kommt der letzte Baustein, den man Woche für Woche, Tag für Tag über die Dauer eines ganzes Jahres, beackern kann: das eigentliche Tagesziel! Man setzt es sich und reflektiert abends, ob das avisierte Ziel erfolgreich umgesetzt, erreicht oder eben auch nicht erreicht wurde und erkennt daraus seine eigenen, teils fehlerbehafteten Muster, die man gegebenenfalls korrigieren muss. Auch wenn dies alles nach einem streng routinierten Ablauf klingt, so liegt in dieser Art des Tagebuchschreibens wahrscheinlich der Schlüssel zur allmählichen und sehr achtsamen Transformation. Wie schon das Sprichwort besagt: Steter Tropfen höhlt den Stein. Indem man sich jeden Tag auf das Wesentliche in seinem Leben fokussiert, dies immer und immer wird tut und sich gleichermaßen darüber bewusst wird, wofür man dankbar ist und was einen glücklich macht, blendet man wirksam alles Unwichtige aus und verfolgt einen deutlich klareren Weg  in die Richtung, die einem wirklich wichtig ist. Zeit, die man ansonsten mit Ablenkungsmanövern gefüllt hat, wahre Zeitfresser, die unnütz waren, verschwinden aus dem 24-Stunden Universum, werden einfach von den wirklich wichtigen Dingen rigoros herausgefiltert. Und das, im Umkehrschluss, verschafft uns neue Zeitfenster, die man zum Krafttanken nutzen kann, um danach voller Energie neue wunderbare Herausforderungen im Leben anzugehen.

 

Tatsächlich braucht es den ersten Anstoß, es braucht auch etwas Geduld, um dieses Tagebuch jeden Tag aufs Neue mit Leben zu füllen. Aber es füllt sich irgendwann fast automatisch und es bewirkt wahrhaft Veränderung. Mag der Prozess auch langsam voranschreiten, letztendlich ändert sich nur dann etwas im Leben, wenn man selbst sich ändert. Und wie faszinierend und aufregend ist es dann zu erleben, dass auch alles andere, um einen herum sich plötzlich ändert, tatsächlich verändert - und das im allerbesten Fall auch noch zum Positiven!

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