wie ich zu meinem blog kam

 

Warum schreibt man einen Blog? Wie kommt man überhaupt darauf, sich die viele Mühe und Arbeit zu machen, ein Konzept zu entwickeln inkl. Themenschwerpunkte zu eruieren und damit eine eigene Internetpräsenz aus dem Boden zu stampfen?

 

Die Antwort liegt in meinem Fall nicht wirklich auf der Hand, denn ich hatte eigentlich nie ernsthaft vor, mich diesem Thema anzunehmen. Als mich aber eine Freundin vor ein paar Monaten bat, ihr beim Aufbau ihres eigenen Blogs zu helfen, bot ich ihr meine Unterstützung an, entwickelte, ohne jegliche Vorkenntnisse, ein Konzept und gestaltete unbewusst am Ende meine eigene Webpräsenz.

 

Als ich es am wenigsten erwartete, fügten sich genau die Dinge harmonisch zusammen, für die ich ewig nach einer Lösung gesucht, sie aber nie gefunden hatte. Ich zerbrach mir fast den Kopf darüber, wie ich meine Reiseleidenschaft in Verbindung mit der Fotografie, dem Schreiben und meiner Affinität zur Musik unter einen Hut bringen könnte. E voilà! In meinem Blog kann ich nun all diese Themen beackern und auf einen Nenner bringen.

und was steckt nun dahinter?

Als ich vor drei Jahren feststellte, dass das Leben viel zu kurz ist, um es nur mit Arbeiten und mit dem Aufschieben von Träumen zu verplempern, stand ich auf, nahm meinen Reisekoffer und zog los, das Abenteuer Leben anzugehen. Meine erste Reise führte mich nach Amsterdam, die nächste nach London. Und so ging es fortan weiter. Jeden Monat suchte ich mir neue, aufregende Fluchten, um meinen Wochenenden einen frischen, lebensbejahenden Anstrich zu verpassen.

 

Raus aus der Routine, rein ins Leben!

 

Das war und ist bis heute meine Devise. Mit meinem Blog möchte ich all diejenigen animieren, die sich im Alltagsstress festgefahren haben, ebenfalls hinaus in die Welt zu gehen oder einfach nur ein paar Schritte vor die eigene Tür, in die eigene Stadt zu setzen und mit dem Auge eines Reisenden zu staunen, zu erleben und zu genießen.

 

Und das ist nicht sonderlich schwer, denn viele meiner Mini-Urlaube beziehungsweise Wochenenderlebnisse erzählen von Ausflugszielen, die fast vor der Haustür liegen. Dabei vermeide ich es, meine Reisen akribisch vorab zu planen! Ich setzte mich einfach ganz gelassen in den Flieger, komme am Zielort an und lasse eine neue Stadt, eine neue Umgebung auf mich wirken - und dann lasse ich mich treiben und nehme die schönsten Erlebnisse samt der gesammelten Eindrücke wieder mit nach Hause. Sehenswürdigkeiten nach Plan abarbeiten: Mach ich nicht. Ich erlebe das Flair, die Menschen, die Mentalität, die Kulinarik und die Besonderheiten eines Ortes, indem ich meine Augen offen halte und mich mit dem Strom treiben lasse.

 

Daher lesen sich meine Reiseberichte wie kleine Geschichten. Sie sind wie "Teaser" eines Films, ein bisschen, wie der "Gruß aus der Küche", der den Appetit anregen soll, damit man sofort Lust auf viel mehr bekommt. Und dabei kommen natürlich auch meine Fotografien mit ins Spiel, denn das Auge isst bekanntlich immer mit.

 

Und da ich das Reisen mit allen Sinnen genieße, verbinde ich meine Erlebnisse immer auch mit dem Kulturellen und der Kulinarik. Besondere Opernaufführungen, Konzerte, Restaurantbesuche, die mein Gehör erfreut und meinen Gaumen gekitzelt haben, gehören ebenso dazu, wie eine Hotelempfehlung und das eine oder andere Life&Style Produkt.

 

Wichtig ist mir dabei vor allem, nicht die Quantität, sondern die Qualität einer Reise. Und die misst sich nicht unbedingt am Preis, sondern vielmehr an der Individualität, Originalität und den persönlichen Eindrücken.

 

Wenn Ihr mehr über meine Wochenenderlebnisse, Urlaube, Konzerte und Reiseweisheiten erfahren wollt, dann bleibt meinem Blog einfach treu. Ich freue mich auf Euch.

 

Viel Spaß beim Lesen und hoffentlich Träumen!